Föhnen für mehr Volumen: Die 3 Techniken der Profis, die wirklich funktionieren

Mehr Volumen beginnt nicht beim Stylingprodukt, sondern beim Föhnen. Viele machen dabei unbewusst kleine Fehler, die das Haar direkt wieder in sich zusammenfallen lassen. Mit den richtigen Profi-Techniken kannst du schon beim Trocknen deutlich mehr Ansatz, Bewegung und Halt erzeugen – ganz ohne tägliches Nacharbeiten.

Technik 1: Ansatz-Föhnen gegen die Wuchsrichtung (der Volumen-Gamechanger)

Die häufigste Ursache für plattes Haar liegt direkt am Ansatz: Er wird „nach unten“ geföhnt – genau in die Richtung, in die das Haar ohnehin fällt.

Was Profis anders machen:
Beim Ansatz-Föhnen wird das Haar bewusst gegen die natürliche Wuchsrichtung getrocknet. Dadurch entsteht Spannung im Haaransatz, die nach dem Abkühlen erhalten bleibt.

So setzt du es richtig um:

  • Teile das handtuchtrockene Haar grob ab.
  • Setze den Föhn am Ansatz an und führe ihn von unten nach oben.
  • Hebe den Ansatz mit den Fingern oder einer Rundbürste leicht an.
  • Erst nach dem Abkühlen weiterarbeiten.

Warum das wirkt:
Hitze formt, Kälte fixiert. Genau dieser Wechsel sorgt für sichtbar mehr Stand – ganz ohne zusätzliches Produkt.

Technik 2: Die richtige Bürste entscheidet über Fülle oder Flachheit

Nicht jede Bürste erzeugt Volumen. Im Gegenteil: Die falsche Bürste kann den Ansatz regelrecht „glattziehen“.

Typischer Fehler:
Zu große Rundbürsten oder Paddle Brushes direkt am Ansatz.

Profi-Logik:

  • Kleine bis mittlere Rundbürste für Ansatz und Oberkopf
  • Größere Bürste erst in Längen und Spitzen

Anwendung in der Praxis:
Arbeite Strähne für Strähne. Rolle die Bürste nah am Ansatz ein, föhne von unten nach oben und lasse die Strähne kurz auskühlen, bevor du sie löst.

Ergebnis:
Mehr Sprungkraft am Ansatz, ohne dass die Frisur künstlich wirkt.

Technik 3: Kaltluft – der meist unterschätzte Volumen-Booster

Viele überspringen diesen Schritt – dabei ist er entscheidend.

Warum Kaltluft so wichtig ist:
Wärme macht das Haar formbar. Kälte „schließt“ die Struktur und fixiert die zuvor aufgebaute Spannung.

So nutzen Profis Kaltluft:

  • Jede Strähne nach dem Warmföhnen kurz kalt anföhnen
  • Besonders am Oberkopf und Pony-Bereich
  • Erst danach weiterstylen oder auflockern

Der Unterschied:
Ohne Kaltluft: Volumen fällt nach 30 Minuten zusammen.
Mit Kaltluft: Halt über Stunden – auch ohne viel Produkt.

Du möchtest wissen, welche Technik zu deinem Haartyp passt?
Lass dich persönlich beraten – oft reicht eine kleine Veränderung für einen großen Effekt.

In der Praxis: Warum Volumen oft nicht hält

Im Salon erleben wir es häufig: Kund:innen sagen, zu Hause funktioniere das Föhnen „nie so wie beim Friseur“.

Fast immer liegt es an einer Kombination aus:

  • falscher Föhnrichtung
  • zu großer Bürste am Ansatz
  • fehlender Kaltluftphase

Mit kleinen Anpassungen lässt sich das Ergebnis sofort verbessern – ganz ohne neue Geräte.

Profi-Zusatz-Tipps für mehr Volumen

  • Föhne nie tropfnasses Haar – überschüssige Feuchtigkeit zieht Volumen nach unten.
  • Volumenprodukte sparsam nur am Ansatz einsetzen.
  • Haare nach dem Föhnen nicht direkt ausbürsten, sondern locker mit den Fingern lösen.



Ob Schnitt, Farbe oder Styling: Volumen entsteht immer im Zusammenspiel.
Gönn dir einen Termin, bei dem dein Haar ganzheitlich betrachtet wird.

FAQ – Föhnen für mehr Volumen

Warum fällt mein Volumen nach kurzer Zeit zusammen?
Meist fehlt die Kaltluftphase oder der Ansatz wurde in Wuchsrichtung geföhnt.

Welche Bürste ist ideal für Volumen?
Eine kleine bis mittlere Rundbürste am Ansatz, größere Bürsten erst in den Längen.

Brauche ich Volumenprodukte?
Nicht zwingend. Die richtige Föhntechnik ist wichtiger als jedes Stylingprodukt.

Ist Volumen auch bei feinem Haar möglich?
Ja – gerade feines Haar reagiert besonders gut auf korrektes Ansatz-Föhnen.

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